Workflow-Automatisierung hat in Pipedrive einen unschätzbaren Vorteil: Sie brauchen keine Entwickler. Die fünf folgenden Automatisierungen richten Sie in einer Stunde ein, und sie nehmen Ihrem Team ab dem ersten Tag Arbeit ab.
1. Folgeaktivität beim Phasenwechsel
Eine häufige Ursache für verlorene Deals ist kein verlorener Pitch, sondern ein ausgebliebener Follow-up. Legen Sie für jede Pipeline-Phase eine automatische Aktivität an: Wechselt ein Deal in "Angebot versendet", entsteht automatisch eine Aufgabe "Nachfassen" in drei Tagen.
2. Besitzerzuweisung nach Region oder Produkt
Neue Leads landen häufig in einem Sammelpostfach und warten dort. Eine Automatisierung, die nach Land, Postleitzahl oder Produktinteresse zuweist, verkürzt die Reaktionszeit von Stunden auf Minuten – und die Reaktionszeit ist einer der stärksten Hebel für die Abschlussquote.
3. Deal-Anlage aus dem Kontaktformular
Wer sein Webformular per Web-to-Lead anbindet, muss Anfragen nicht mehr abtippen. Wichtig: gleich beim Eingang eine Quelle mitschreiben. Ohne Quellenfeld können Sie später nicht auswerten, welcher Kanal tatsächlich Umsatz bringt.
4. Erinnerung bei liegengebliebenen Deals
Definieren Sie pro Phase, wie lange ein Deal dort maximal liegen darf. Wird die Frist überschritten, informiert die Automatisierung den Besitzer – und bei doppelter Frist die Vertriebsleitung. Das ersetzt die wöchentliche Nachfragerunde im Meeting.
5. Aufgabe nach gewonnenem Abschluss
Der Abschluss ist der Anfang der Kundenbeziehung, nicht deren Ende. Eine Automatisierung, die bei "Gewonnen" ein Onboarding-Ticket und einen Termin für das Übergabegespräch erzeugt, verhindert die klassische Lücke zwischen Vertrieb und Umsetzung.
Was Sie besser nicht automatisieren
Automatisieren Sie nichts, was den Kunden direkt erreicht, solange es nicht wirklich passt – insbesondere keine automatischen Mails an Leads, die gerade erst angefragt haben. Der Zeitgewinn ist gering, der Schaden an der Beziehung potenziell groß.